Biofeedback

Biofeedback

 

Wie funktioniert Biofeedback?

 

Biofeedback ist ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren der Verhaltensmedizin, mit dessen Hilfe normalerweise unbewusst ablaufende psychophysiologische Prozesse durch Rückmeldung (feedback) wahrnehmbar gemacht werden. In meiner Praxis geschieht dies durch Sensoren, die die Hautleitfähigkeit messen. Der Hautleitwert hängt mit Anspannung und Entspannung zusammen und ist ein gängiger Stressindikator.

 

Die Vorteile von Biofeedback

 

  • Veränderung der Selbstwirksamkeitserwartung
  • Behandlungserfolg durch verbesserte Wahrnehmung (Interozeption)
  • Positive Anwendungserwartung von Biofeedback wirkt erfolgsfördernd
  • Positive Interaktion zwischen Therapeuten und Klient
  • Erfolg durch Wissensvermittlung

 

Jeder hat es schon selbst einmal wahrgenommen: Negative und positive Einflüsse wie Stress, Angstzustände, belastende Gedanken oder Freude und Ausgeglichenheit drücken sich unweigerlich und von uns nicht beeinflussbar in vegetativen Erscheinungsbildern aus wie Herzrasen, Kurzatmigkeit, feuchte Hände, verkrampfte Muskulatur, Schmerzen oder ruhiger Puls, niedriger Blutdruck und Entspannung.

Wir fühlen uns „gut“, „schlecht“, in manchen Situationen auch „ausgeliefert“, ohne dass wir die Zusammenhänge zwischen wirklicher, bewusster oder unbewusster Ursache und deren Auswirkung auf unsere psychophysiologische Struktur beschreiben könnten.

Biofeedback ermöglicht Ihnen als wertvolle Zugangs- und Kontrollmöglichkeit einen Einblick Ihres aktuellen „Ist-Zustandes“ und darauf aufbauend die Reduzierung mentaler Belastungen und Veränderung von Bewertungen.

 

Einsatzgebiete

 

Die US-amerikanische Association for Applied Psychophysiology and Biofeedback hat eine Bewertungsskala bezüglich der Wirksamkeit von Biofeedback entwickelt.
Als „wirksam“ wurden u.a. folgende Indikationen eingestuft:

  • Kopfschmerz bei Erwachsenen
  • Angst und Angststörungen
  • Depressive Störungen

 

Des Weiteren gibt folgende Anwendungsfelder:

  • Analyse zur Überprüfung der Belastungshierarchie bewusster und unbewusster Meinungen
  • Beeinflussung körperlicher Funktionen durch Änderung von Glaubenssätzen und Verhaltensweisen
  • Lösung kognitiver Blockaden
  • Erhöhung der Selbstwirksamkeitssteigerung
  • Persönlichkeitsentwicklung durch Erhöhung der Eigenkompetenz
  • Motivationstraining
  • Stressbewältigung und Stressabbau
  • Atemtraining
  • Aufmerksamkeitsfokussierung
  • Erhöhung der Konzentrationssteigerung
  • Förderung eines gesunden Schlafes
  • Verbesserung des Zähneknirschens durch Unausgeglichenheit
  • Gesundheitsprophylaxe